Sutta za‘ Lisa
Merkmale des Tauchgangs
Sutta za‘ Lisa
- Typ: Wand / Höhle
- Mindestzertifizierung: OWD
- Schwierigkeit: Leicht - Mittel
- Tiefe: 10 - 30m
- Flora und Fauna: Einsiedlerkrebse, Nacktschnecken, Zackenbarsche, Krabben, Bernsteinmakrelen, Thunfische, Meerbrassen
Ein Tauchplatz‚ bekannt für seine steile vertikale Wand zum Blauen hin‚ an dem häufig pelagische Arten anzutreffen sind.
Dieser Tauchplatz liegt in einer Bucht in unmittelbarer Nähe der „Grotta delle Cipree“‚ an der Südwestseite der Insel Ustica. Wir beginnen unseren Tauchgang mit einem Abstieg in eine Bucht über einen flachen Boden. Dem Küstenprofil folgend‚ zwischen felsigen Türmchen und Posidoniawiesen hindurch‚ erreichen wir einen grossen horizontalen Spalt‚ der sich zur Wand hin öffnet. Durch diesen Spalt schwimmend können wir die orangefarbenen Töne der Schwämme und Korallen bewundern‚ betont durch das Lichtspiel der Sonnenstrahlen‚ die um die unregelmässigen Felsformationen herum leuchten. Es ist auch ein interessanter Ort zur Erkundung wegen des Vorkommens von Bärenkrebsen‚ Einsiedlerkrebsen und Seegurken.
Der Ausgang des Spalts führt uns zum Rand einer recht scharfen vertikalen Wand‚ die sich zum offenen Meer hin erstreckt. Korallen‚ Seegänseblümchen und gelbe Gorgonien färben diese Wand. In ihren Spalten verstecken sich Seesterne‚ Seeigel und Spinnenkrabben‚ die sich dank der Algen‚ die ihre Schalen bedecken‚ perfekt an die Umgebung anpassen. Wolken von Preussenfischen schmücken das blaue Wasser‚ wo gelegentlich Barrakudas und Bernsteinmakrelen vorbeischwimmen‚ und selten kann man einen Thunfisch entdecken.
Die Wand endet in einer kleinen Bucht; der Meeresboden reicht von 10m bis 25m und ist mit Felsblöcken bedeckt. Bei der Erkundung des Meeresbodens können wir noch Nacktschnecken wie die Flabellina und Schwärme von Meerbrassen finden. Auf dem Rückweg zum Boot finden wir in 10m Tiefe eine Öffnung‚ die einen etwa 15m langen Tunnel zwischen den Felsen bildet. Diese Höhle ist ein interessanter Ort für einen Besuch‚ auf der Suche nach Zackenbarschen und Bärenkrebsen.